Ernährungsprojekt auf Kurs! – Eine Wirkungsmessung der TU München

Verändern sich Ernährungswissen und Ernährungsverhalten von Kindern, die einen Schulgarten betreuen? Ja! Das fand die Technische Universität (TU) München in einer von der BayWa Stiftung beauftragten Wirkungsmessung heraus. Die Forscher fanden dabei heraus, welche Wirkung ein Schulgarten auf die Gesundheit und die Entwicklung der Kinder hat. 

Dazu gingen sie im Herbst 2016 an Schulen, die bislang noch keinen Schulgarten besaßen, und nahmen verschiedene Messungen vor: Welches Wissen haben die Kinder bereits zum Thema Ernährung, wie fit sind sie und wie steht es um ihre Gesundheit? Im nächsten Jahr erhielt die Hälfte dieser Schulen von der BayWa Stiftung einen Schulgarten, dann wurden die Messungen erneut durchgeführt – sowohl an den Schulen mit Schulgarten als auch an denen ohne Schulgarten. Der Vergleich zeigt, wie erfolgreich ein Schulgarten für die Ernährungsbildung von Kindern ist.

 

 

Folgende positiven Veränderungen konnten von der TU München festgestellt werden:

Das Ernährungswissen der Kinder erhöhte sich durch den Schulgarten messbar: Innerhalb eines Jahres erhöhte sich das Ernährungswissen zu Obst und Gemüse um 16 Prozent; das Ernährungsverhalten verbesserte sich um 18 Prozent. 

Von den Lehrer/innen erhielt das Ernährungsprogramm positives Feedback zu Verbesserungen in der Sozialentwicklung und Zusammenarbeit der Kinder.

 

„Der Ernährungskompass ist sehr motivierend durch anschauliche Bilder und aktivierende Spiele. Wir setzen ihn jahresbegleitend, besonders in den Stufen 2-4 ein.“ (Aussage einer Lehrerin)

Das sind die Ergebnisse der Evaluation:

verbesserte sich das Ernährungsverhalten von Kindern, die einen Schulgarten der BayWa Stiftung erhalten haben, verglichen zu denen, die keinen Schulgarten haben.

der Kinder haben durch das Ernährungsprogramm neue Obst- und Gemüsesorten probiert.

der Kinder essen jetzt Obst- und Gemüsesorten, die sie vorher nicht kannten oder nicht mochten.

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