Von ungewöhnlichen Wegen und helfenden Händen

Deutschlandstipendiat Markus Lechner hat mit einem Meisterbrief in der Tasche den Schritt an die Uni gewagt – mit Erfolg. Seine Förderin Maria Thon von der BayWa Stiftung unterstützt ihn auf seinem unkonventionellen Bildungsweg. Beide schätzen die Netzwerkmöglichkeiten und den fachlichen Austausch, der sich durch das Stipendienprogramm ergeben hat. 

Markus Lechner hatte Mut. Und jede Menge Ehrgeiz. Nach seinem Realschulabschluss erlernte der Oberbayer im Betrieb seines Onkels das Handwerk des Zimmerers. Die praktische Arbeit machte ihm Spaß. Doch Markus Lechner wollte mehr. Erfolgreich absolvierte er die Meisterschule und entschied sich anschließend für ein Studium des Bauingenieurwesens an der Technischen Universität München (TUM). „Ich wollte mein Wissen vertiefen“, sagt er. Ihm war klar, dass es nicht leicht werden würde. Doch seine praktische Erfahrung zahlte sich aus – inzwischen ist er Masterstudent. Markus Lechner war einer der ersten Deutschlandstipendiaten an der TUM. „Unter den vielen Studierenden meiner Hochschule ausgewählt zu werden, war für mich eine große Anerkennung.“ Ganz sicher, ob das Deutschlandstipendium etwas für ihn ist, war er sich zunächst nicht. Sein Mitbewohner bestärkte ihn jedoch darin, sich zu bewerben. „Ich denke, mein unkonventioneller Weg zum Studium hatte einen positiven Einfluss auf meine Bewerbung“, sagt er heute. 

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