Vom Korn zum Brot: Schüler des SFZ in Neuperlach backen Brot mit selbst angebautem Getreide

Ein neues Feld entsteht: Die Schülerinnen und Schüler des Sonderpädagogischen Förderzentrums München Süd-Ost in Neuperlach legten gemeinsam mit der BayWa Stiftung und Mitarbeitern der BayWa AG ein rund 100 m² großes Feld an und säten Sommerweizen sowie Winterroggen. Umgraben, ansähen, ernten: Übers Jahr hinweg erlebten die Schüler alle Arbeitsschritte auf einem Getreidefeld.

 

 

Nach der Ernte ist vor der Mühle: Die gereiften Getreidekörner brachten die Schüler in eine traditionelle Mühle und erlebten dort, wie das Korn zu Mehl wird. Anschließend wurde das gemahlene Mehl zu leckerem Bio-Sauerteigbrot verarbeitet. Von dem rund 100-m²-Feld wurden vier Kilogramm Korn geerntet, woraus sechs Brote gebacken werden. Alle einzelnen Schritte werden mit vielen helfenden Händen und einer selbst gebauten Dreschmaschine durchgeführt. Die Schüler sind überrascht, wie lange es doch dauert, bis aus dem Korn ein Brot wird. Auf jeden Fall länger als der Weg zum nächsten Bäcker! Von der Aussaat über die Ernte bis hin zum fertigen Brot lernten die Schüler so, wie das Nahrungsmittel Brot entsteht.

Mühlenbesichtigung mit Neuperlacher Schule

In der traditionellen Mühle in Forstinning konnten die Schüler und Schülerinnen die einzelnen Arbeitsschritte hautnah erleben und durften auch selbst in die Rolle eines Müllers schlüpfen und mit anpacken. Vom Aufbau des Weizenkeimlings über die Reinigung des Korns und die vielen Mahlvorgänge bis hin zum Verpacken, konnten die Schüler die Arbeitsschritte gespannt mit verfolgen.

Die Schülerinnen und Schüler lernten im Rahmen des Projekts, wo das tägliche Brot  herkommt, wie es entsteht und welche Unterschiede es gibt. Der bewusste Umgang mit Lebensmittel und welchen Beitrag das Brot bei einer gesunden Ernährung hat, konnte somit hautnah erlebt werden.

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