BayWa Stiftung unterstützt „Ausbildungspakt mit Afrika“

Triesdorf, 20. Mai 2020. Bis 2022 werden durch im Rahmen des Ausbildungspaktes mit Afrika jährlich 25 Hochschulabsolventen des Agrarsektors aus elf afrikanischen Ländern mit einer modernen und besonders praxisnahen Aus- und Weiterbildung an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf gefördert. Während ihrem Austausch in Deutschland entwickeln die afrikanischen Landwirtschaftsstudenten nachhaltige Geschäftsideen zur Förderung der afrikanischen Landwirtschaft. Die Besten werden mit einem Preisgeld der BayWa Stiftung ausgezeichnet. Damit soll den jungen Studierenden eine Starthilfe für die Umsetzung der Geschäftsidee in ihren Heimatländern gegeben werden. Mit dieser Hilfe zur Selbsthilfe wird die Bildungs- und Arbeitssituation der afrikanischen Bäuerinnen und Bauern langfristig verbessert, um die Mangelernährung der armen und stetig wachsenden Population in Afrika zu verbessern.

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Am 20. Mai 2020 wurde an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf der Ausbildungspakt mit Afrika geschlossen.

Um die Lebensbedingungen der rasch wachsenden Bevölkerung in den ärmsten Ländern Afrikas zu verbessern, hilft vor allem Bildung. „Sie ist das wichtigste wirtschafts- und sozialpolitische Instrument, das wir haben“, so Bundesentwicklungsminister Gerd Müller. In einem Festakt an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HWST) hat der Minister gemeinsam mit Vertretern der HSWT einen „Ausbildungspakt mit Afrika“ unterzeichnet. In diesem Rahmen sollen Teile des erfolgreichen Konzeptes der Hochschule für angewandte Wissenschaften auf die landwirtschaftliche Aus- und Weiterbildung afrikanischer Studenten übertragen werden – zum Beispiel durch die Einführung von Bachelor- und Masterstudiengängen, Schulungen für Führungskräfte sowie die Fortsetzung des Postgraduiertenkurses „Food Chains for Agriculture“, den die BayWa Stiftung fördert.

In diesem Kurs erhalten bis 2022 jährlich 25 afrikanische Postgraduate-Studenten die Möglichkeit, einen erfolgreichen Business Case im Agrarbereich für ihr Heimatland zu entwickeln. Die BayWa Stiftung unterstützt das Programm in Form von Preisgeldern für die erstellten Business Cases – in Summe 36.000 Euro – sowie die Nachbetreuung von Alumni. „Mit diesem Preisgeld können die neuen Geschäftsideen der Programmteilnehmer in den einheimischen Märkten in die Realität umgesetzt werden. Der einzigartige Wissensaustausch schafft Perspektiven: Perspektive für die Studierenden, Perspektive für die afrikanische Landwirtschaft, aber auch Perspektiven für die internationale, wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen den Ländern", so Maria Thon, Geschäftsführerin der BayWa Stiftung.