„Die Waldschule“ erhält Auszeichnung der UN-Dekade

Das Projekt "Die Waldschule“ erhält Auszeichnung der UN-Dekade Biologische Vielfalt.

Das neue Projekt „Die Waldschule“ der BayWa Stiftung erhält die Auszeichnung „UN-Dekade Biologische Vielfalt 2019“ als vorbildliches Projekt für Deutschland. Die Vereinten Nationen haben den Zeitraum von 2011 bis 2020 als „UN-Dekade Biologische Vielfalt“ ausgerufen, um dem weltweiten Rückgang der Naturvielfalt entgegenzuwirken. Die Verleihung der Auszeichnung übernahm der Bayerische Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo während der 9. Benefizgala der BayWa Stiftung in München. Im Projekt „Die Waldschule“ der BayWa Stiftung werden Kinder spielerisch an die Natur herangeführt. Sie erleben die Zusammenhänge im Ökosystem Wald und die Bedeutung dieses Lebensraums für Mensch und Klima. Bei Ausflügen in heimische Wälder lernen sie in Begleitung von einer Waldpädagogin unterschiedliche Baumarten kennen, erleben den Wald mit allen Sinnen und erfahren, welche Tiere im Wald leben. Ihr gesammeltes Wissen dokumentieren sie in einem eigens dafür entwickelten Waldtagebuch, das zugleich Lehrkräften eine Unterstützung für den Unterricht bietet. Highlight des Tages ist das gemeinsame Anpflanzen von Bäumen. Schulen können sich für einen Aktionstag bewerben.

Immer mehr Kinder sind mit dem Ökosystem Wald nicht oder nur noch am Rande vertraut

Laut dem 7. Jugendreport wird die Distanz von jungen Menschen zur Natur immer größer. Diesem Trend wirkt die BayWa Stiftung mit dem Projekt „Die Waldschule“ entgegen. Darin entdecken die Kinder spielerisch die Natur. Was braucht der Wald, um auch in Zukunft nachhaltig zu funktionieren? Wie können wir zu einem nachhaltigen Umgang mit dem Wald beitragen? Welche Wirkung hat der Wald auf den Menschen? In Begleitung einer Waldpädagogin lernen die Kinder unterschiedliche Baumarten kennen, erleben den Wald mit allen Sinnen und erfahren, welche Tiere im Wald leben. Dabei wird deutlich, was das Ökosystem Wald braucht, um auch in Zukunft nachhaltig zu funktionieren. Jede Komponente leistet einen Beitrag. Besonders die Insekten spielen eine Rolle: Warum kann der Borkenkäfer beispielsweise gleichzeitig Nützling und Schädling sein und welche wichtige Aufgabe kommt ihm im Ökosystem Wald zu?

Bereits 765 Bäume gepflanzt

Durch das Anpflanzen eines eigenen Bäumchens entwickeln die Kinder eine besondere Verbundenheit zum Wald. Das Pflanzen ist das Highlight eines jeden Aktionstages. Die Schüler können ihren Baum später mit der Familie besuchen und erleben, wie er wächst und gedeiht. Rund 465 Bäume wurden so bereits gepflanzt. Das Erlebte dokumentieren die Kinder in einem eigens entwickelten Waldtagebuch. Darin finden sich wertvolle Informationen rund um den Wald und seine Bewohner. Es ist auf eine langfristige Nutzung angelegt und zugleich eine Unterstützung für die Lehrkräfte im Unterricht und die Eltern zu Hause, denn die Inhalte können mit den Kindern weitergeführt werden.

Auszeichnung im Rahmen des Sonderwettbewerbs „Soziale Natur – Natur für alle“

Das Projekt „Die Waldschule“ wird im Rahmen des Sonderwettbewerbs „Soziale Natur - Natur für alle“ ausgezeichnet. Der Wettbewerb lenkt den Blick auf die Chancen, die die Natur für den sozialen Zusammenhalt bietet. Ausgezeichnet werden vorbildliche Projekte an der Schnittstelle von Natur und sozialen Fragen, die zeigen, wie konkrete Maßnahmen praktisch aussehen. Mehr erfahren zur UN-Dekade